Ran an den Speck!

Monday, February 27, 2012



Bevor wir Süßen beim Konzert vor zwei Wochen waren, ging es noch zu Sakura - Buffet und All-You-Can-Eat! :D 




BEAST - B2UTIFUL SHOW 2012

Friday, February 24, 2012



Viele von euch werden sich jetzt an den Kopf fassen und diesen Post ganz schnell wegklicken oder gleichzeitig gelangweilt und belustigt überfliegen. Andere wiederum in Ohnmacht fallen, Kreischanfälle kriegen und mich eifersüchtig mit allen möglichen Kraftausdrücken in den verschiedensten Sprachen zur Hölle fahren lassen.

Was auch immer - ich nehme es in Kauf.

Denn letzten Sonntag war ich mit meiner Schwester und ihrem besten Freund zusammen beim BEAST Konzert in der Berliner Columbia Halle!



"K-Pop?! Hyperaktive Sunnyboys in schwulen Posen und noch schwuleren Aufzügen!"

Haha, schon. :P Ich muss selbst gestehen, dass ich kein großer Fan von BEAST bin und erst seit etwa einem halben Jahr jemals was von ihnen gehört habe. Ja, Schande über mich!

Aber seitdem ich ihre Musik kenne, mag ich einige Songs ganz gern und war ziemlich erstaunt und euphorisch zugleich, als sie ihre World Tour schon für Anfang 2012 angekündigt haben! Zack - Tickets geordert  und geduldig gerade mal ein/zwei Monate gewartet. Und am 12. Februar 2012 um 18 Uhr war es dann schließlich soweit.



Ich muss zugeben, dass ich schon ziemlich neidisch war. Ja, ich hätte auch gern dort gesessen ... Wer denn von uns allen dort nicht?



Ein schöner Rücken kann auch entzücken ...



... aber die Vorderseite ist definitiv nicht zu verachten! (*hrhr*)


Nun, ein Punkt, der mich sehr stutzig gemacht hatte: WARUM SO VIELE EUROPÄER?! Okay, ja, wir sind hier in Deutschland, ja, Berlin ist die multikulturellste Stadt ganz Europas, ja, K-Pop ist global gefragt wie nie, ja, BEAST ist zurzeit einer der erfolgreichsten K-Pop Bands. Aber ich hatte wirklich viel, viel mehr Asiaten erwartet ... Gleichgesinnte, wo seid ihr? :(

Ansonsten war es sehr aufregend und hat wirklich Spaß gemacht. Und der nächste Schultag war ein bisschen hart, aber das würde ich wieder in Kauf nehmen. Und wenn Big Bang endlich mal nach Deutschland kommen würde, würde ich nicht mehr so nüchtern hier drüber schreiben und euch noch viel, viel mehr mit Bildern und Eindrücken nerven/beglücken.

Was it a Dream?

Monday, February 20, 2012



Dreimal dürft ihr raten


wo ich letzten Sonntag (also, nicht gestern!) war! 

Die Auflösung kommt in ein paar Tagen, wenn ich weniger um die Ohren habe und mehr Zeit fürs Bloggen und die dahinter versteckte Bildbearbeitung-, ordnung und -zusammenstellung finde.

Do you know, where I was last sunday? :D

Zeiten ändern dich.

Sunday, February 05, 2012







"Ich kann nicht backen."


Dachte ich ja bisher immer von mir. (Von Kochen ganz zu schweigen ...) Merkwürdig nur, dass ich in den letzten Monaten so viel Zeit darin investiert und vor allem Freude daran gefunden habe. Wirklich irrsinnig, denk ich mir manchmal. Wo ich doch so gar nicht der "Hausfrauen"typ bin ...

Hier seht ihr meine ersten Apfelkissentaschenversuche. Für meinen Jungfernversuch sind sie richtig, richtig gut geworden! Ihr wisst gar nicht, wie stolz ich darauf bin sodass jetzt alle verputzt worden sind ! Das Rezept habe ich von der lieben Nadine kurzerhand mal geklaut. Es klang einfach mal so einfach, dass ich es als Backnachwuchs (Nachwuchs nach etlichen Käseuchen, zwei Schokokuchen, Dutzenden Marmorkuchen, Hunderten Plätzchen, zwei Maulwurfkuchen, Pfannkuchen, Apfelkuchen ... ?!) auch ausprobieren wollte. Glücklicherweise haben meine Babys ihre Mami nicht in Stich gelassen und sich auch brav und willig verputzen lassen. So muss das doch sein.



My first apple pastries! So delicious! I found the recipe on Nadine's blog, you should try it too!

Meine erste große Liebe.

Thursday, February 02, 2012



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Wörter.


Wir leben mit ihnen, gebrauchen sie, verständigen uns über sie. Sie drücken unsere Wünsche, unseren Zustand und Gefühle aus, warnen uns vor Gefahren und helfen, den anderen zu verstehen. Oft jedoch missverstehen wir sie, benutzen sie als verbale Waffe, als Kränkung, zur Zerstörung und Vernichtung. Missbrauchen sie. 

Als ich lesen lernte, fand ich es faszinierend, was diese kleinen Zeichen bewirken können. Im Laufe der Zeit lernte ich immer neue Wörter und deren Bedeutung kennen: von "Galerie", "Klassik" und "Tagtraum" bis hin zu "Koketterie", "Symbolik" und "Festplattenreceiver"
So versank ich mehr und mehr in für viele schier Buchstabensalaten, in Büchern. Sie erzählten mir Geschichten von Königen, Drachen, unheimlichen Morden, todtragischen Familienunglücken, Liebestragödien, Zauberern. Viele Nächte lag ich unter der Decke, heimlich mit einer Taschenlampe und dem Roman in der Hand, der mich zu dieser Zeit nicht mehr losließ, sodass ich ihn auslesen musste. Manchmal war es wie eine Sucht. Ich konnte und wollte nicht aufhören und sehnte mich danach, in eine Traumwelt zu flüchten, die viel fantastischer als die Realität war. So verschlang ich Berge von Büchern, aus Bergen wurden Regale, aus Regalen Schränke.

Nachdem ich nun ein Dutzend von Geschichten sämtlicher Genres gelesen hatte, packte mich selbst die Erfinderlust. Ich wollte selbst Urheber einer solchen Idee sein, selbst bestimmen, was mit den Figuren passiert. Die Umgebung schwirrte mir wie Kulissen und Requisiten in einem Film im Kopf herum, die Charaktere arbeitete ich so sorgfältig wie möglich aus und versuchte, sie vielfältig zu gestalten. Das Zusammenspiel zwischen Handlung und der logischen Chronik von Szenen gefiel mir, sodass aus zuerst groben Ideen Sätze wurden, aus Sätzen Absätze, aus Absätzen Seiten. Seiten von Wörtern. Vielen, vielen Wörtern, die eine Geschichte erzählten.

Das Manuskript, welches nun um die einhundert plus minus fünfzig Seiten entsprach, schickte ich einem Verlag ein. Ich wartete ungeduldig und aufgeregt. Doch eine sehr lange Zeit später kam - natürlich - eine Absage. Zwar war ich geknickt, doch es motivierte mich eine ganz neue Story zu beginnen. 
So ging das eine ziemlich lange Zeit lang und durchlief immer mal wieder einen ähnlichen Kreislauf. Die Romane von Autoren, die im Gegensatz zu mir es geschafft haben, ihre Werke zu veröffentlichen, las ich natürlich immer noch wie eine Besessene. Jedoch musste ich in den letzten Jahren feststellen, dass diese Affektiertheit keine allzu große Wirkung mehr auf mich ausübte und ich somit meine Leidenschaft immer mehr vernachlässigte. Damit auch das Schreiben.

Zwar schreibe ich heute noch hin und wieder, doch es funktioniert nicht mehr so flüssig und zügig wie damals mit elf oder zwölf Jahren. Und heute erwarte ich auch gar keine Veröffentlichung mehr, da mir die Ausmaße dieses Gebietes und des Andrangs viel bewusster sind als kleines, verträumtes Mädchen. Das Lesen musste aber ebenso leider weichen - während ich früher noch zwischen dreißig und fünfzig Bücher pro Jahr verschlungen habe, sind es in den letzten Jahren nur noch klägliche zehn. 

Um diesem rückläufigen Vorgang entgegen zu wirken besuchte ich demonstrativ die Bibliothek und bestellte mir interessante Bücher, um meinem Gehirn meine alte Vorliebe wieder vorzugaukeln. Bisher funktioniert das nur semi-erfolgreich. Doch ich habe noch Hoffnung, dass es mal wieder so wie früher wird. Denn bekanntermaßen stirbt die Hoffnung zuletzt.